HF Group

"New Work" auf allen Ebenen

Der neue Firmensitz der Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH wurde in der Schlachthofstraße im Stadtteil Hamburg-Harburg errichtet. Der Neubau besteht aus einem Bürogebäude mit bis zu fünf Geschossen sowie einer Montage- und Logistikhalle.
Im Süden grenzt das Areal an den Neubau der ebenfalls von PSP errichteten Firmenzentrale Garz & Fricke.
Das Bürogebäude wurde tiefgegründet, die Stahlbetonsohle liegt auf einem Balkenrost. Konstruiert wurde der Bau mit Stahlbetonflachdecken, Stahlbetonmauerpfeilern an den Fassaden und Stahlbetonrundstützen sowohl in der Mittelachse als auch im zweigeschossigen Eingangsbereich. Die Aussteifung erfolgt über die drei Treppenhauskerne.
Das Tragsystem der Montage- und Logistikhalle besteht aus Stahlstützen, Fachwerkträgern quer zur Halle und unterspannten Bindern längs der Halle.
Die Fassade des Bürogebäudes besteht aus Metallfenstern und einer hinterlüfteten und vorgehängten Alucobond-Fassade, die zwischen den Fenstern durch hinterlüftete und vorgehängte Glaselemente ergänzt wird. Der zweigeschossige zurückgesetzte Eingangsbereich wurde mit einer Pfosten-Riegel-Fassade versehen.
Im Bereich der Montage- und Logistikhalle ist die Fassade als Sandwichpaneelfassade mit großen Glasflächen und Toren gestaltet.

HF Group Firmenzentrale

Standort

Schlachthofstraße, Hamburg-Harburg

Auftraggeber

Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, Hamburg

Größe

13.700 m²

Jahr

2020

Das Bürogebäude und die Halle werden durch eine Brandwand getrennt, wobei die drei Geschosse des Ostflügels des Bürogebäudes teilweise zur Halle gehören. Dies erlaubt eine direkte Verbindung zwischen den Entwicklungsabteilungen und der Montagehalle. Von den vorgesehenen Büroflächen aus kann die Halle über eine offene Treppenanlage erreicht werden. Die im Erdgeschoss liegende Cafeteria soll nicht nur zur Pausennutzung, sondern auch als Kommunikationsbindeglied zwischen Büro und Halle dienen.
Dies spiegelt sich auch im Bürokonzept wider. Die Büroflächen sind als offene Bereiche mit Arbeitsplätzen, Besprechungsecken, Fokus-Boxen als Rückzugsplätze für stilles Arbeiten und Ruhezonen angelegt.
Das hier umgesetzte Konzept von "New Work" beinhaltet die Idee des Open Office mit einem hohen Maß an Kommunikation der verschiedenen Disziplinen und dem "Non-Territorial-Office", bei dem die Mitarbeiter nicht über feste Arbeitsplätze verfügen, sondern sich je nach Tagesanforderung mit den Kollegen einen Platz aussuchen können. Die Arbeitsplätze werden sinnvollerweise in "Neighbourhoods" im Sinne von Abteilungen gesucht. Ziel des Konzeptes ist die bessere Vernetzung und Kommunikation zwischen den Fachbereichen, welche für Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb der Maschinen zuständig sind.

Bildnachweis: PSP Architekten Ingenieure, Hamburg

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