medac Bürogebäude

Der Neubau ist Teil eines innerstädtischen Gesamtkomplexes, der bereits in den Jahren 1999 (Hauptgebäude) und 2002/2003 (Erweiterungsbauten 2.BA/3.BA) als Forschungs- und Laborgebäude durch uns in Wedel erstellt wurde.
Das Solitärgebäude am Rosengarten 25 wird durch das Pharmaunternehmen medac (Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH) als Verwaltungsgebäude genutzt und ist fußläufig vom Hauptgebäude an der Theaterstraße erreichbar. Bestehend aus vier oberirdischen und einem unterirdischen Geschoss verfügt das Gebäude über Gesamtmaße von etwa 50 x 18 Metern. Das Untergeschoss wird mit Hilfe von Parkpaletten zweigeschossig als Tiefgarage genutzt. Durch Staffelung und Auskragung der oberen Geschossriegel erhält das Bauwerk eine charakteristische Kubatur. An den Längsseiten staffeln sich das zweite und dritte Obergeschoss so zurück, dass begehbare Dachterrassen entstehen.
Am südlichen und nördlichen Giebel kragt der oberste Geschossriegel jeweils weit aus.
Als strukturbildendes Element wird das Gebäude durch eine pergolaförmige Rahmenkonstruktion eingefasst.

medac Bürogebäude

Standort

Rosengarten, Wedel / Deutschland

Auftraggeber

medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate mbH, Wedel

Größe

4.000 m²

Jahr

2007

Neubau

Die Büroflächen sind weitgehend als Zwei- oder Dreiachs-Räume definiert. Bei den Büroeinheiten handelt es sich größtenteils um Einzelbüros. Zur Strukturierung der einzelnen Bereiche wurde ein raumhohes Glas-Trennwandsystem eingesetzt. Außerdem dienen mittig in die gläserne Bürotrennwand integrierte Aktenschrankelemente der räumlichen Trennung. Aufgrund der gestaffelten Gebäudekubatur verfügen die Büroräume in den beiden obersten Geschossen auf den gesamten Längsseiten über direkten Zugang zur Außenterrasse. Im obersten, dritten Geschoss befindet sich der größte Besprechungsraum des Hauses. Im ca. 6 Meter auskragenden Gebäudeteil auf der Südseite positioniert, schwebt dieser Raum über dem Haupteingang und dem gesamten Straßenraum und gewährt somit interessante Ausblicke über die Stadt bis hin zur Elbe. Im Boden der auskragenden Geschossdecke wurde jeweils eine quadratische Aussparung (ca. 70 x 70 cm) in den beiden Raumecken eingefügt.  Durch eine Doppelglasscheibe bietet sich dem Betrachter ein vertikaler Durchblick, welcher 10 Meter tief bis auf den Vorplatz des Gebäudes reicht. Die Fassade des Stahlbeton-Skelettbaus korrespondiert mit der Pfosten-Riegel-Konstruktion des Hauptsitzes an der Wedeler Theaterstraße.
Stehende Formate wechseln sich als geschlossene, teils verglaste und blau eingefärbte Elemente in unregelmäßiger Folge ab.

Bildnachweis: Achim van Gerven, Hamburg

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