Rettungsübungshalle

Keine große Welle

Die Rettungsübungshalle wird von Marinesoldaten zur Ausbildung und zum Training genutzt. Hier werden Einsätze auf hoher See geübt. Dafür können bis zu 1 m hohe Wellen mit einem Wellenball erzeugt werden, es gibt eine Bordwand und einen Turm zur Befestigung einer Rettungsrutsche. Ein Sportbecken in den Abmessungen 25 m x 12,5 m mit einem Sprungbereich steht zur Verfügung. Angegliedert ist ein Raum für die Aufbewahrung der Rettungsinsel. Für den Transport der Insel und des Wellenballs ist eine Kranbahn an der Decke montiert. Nebennutzflächen ergänzen das Erdgeschoss. Die gesamte Schwimmbad- und Haustechnik ist im Untergeschoss angeordnet. Im Obergeschoss befinden sich Umkleideräume, Duschen und eine Zuschauergalerie.

Der Planungsauftrag ging aus einem VOF-Verfahren hervor. PSP entwickelte einen funktionalen Baukörper in strenger Kubatur.

Rettungsübungshalle für die Bundeswehr

Standort

Deutschland

Auftraggeber

Bundesrepublik Deutschland

Größe

2.700 m²

Jahr

2016

Neubau

Geschlossene Flächen aus buntem Verblendmauerwerk stehen im Wechsel mit eloxierten Metallpaneelen und verglasten Öffnungen. Ein Klinkerspiel über dem Haupteingang in Form einer Welle deutet die Nutzung des Gebäudes an. Der Eingangsbereich wird von dem auskragenden Obergeschoss akzentuiert. Der Lagerbereich und Nebennutzflächen schieben sich am Haupteingang eingeschossig unter dem massiven Baukörper hervor. Oberlichtbänder versorgen die Halle mit Tageslicht. Die Nordfassade erhält ein Fensterband zur Belichtung und ermöglicht damit einen Außenraumbezug während des Trainings.

Bildnachweis: Julian Schülke, PSP Architekten Ingenieure, Hamburg

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